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1.11.2026 Allerheiligen. Gespräche mit Verstorbenen

 

Allerheiligen, 1.11. 2026

 

Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Das hatte einen Grund. Mein Vater trat aus seinem Erdengewand in die feinstoffliche Welt über. Hier ein Dankeschön an alle, die mir ihr Mitgefühl ausdrückten.

3 Monate zuvor entschied mein Schwiegervater. Insgesamt eine besonders intensive Zeit für die Familie.

 

Dass nun mein Vater verstarb, war für mich eine neue Situation, denn es ist mein erster Elternteil, welchen ich physisch verlor. Ich war schon gespannt, wie ich nach seinem physischen Ableben mit ihm „verbleiben“ würde. Ich schreibe hier offen und ehrlich, denn ich denke, es ist das, was in der derzeit verdrehten Welt zählt. Einige von euch wissen nicht, dass, wenn sich die Türe zum höheren Selbst Gespräch öffnet, lernst, Frequenz in Worte zu übersetzen,  ist der Weg in die Telepathie nicht mehr weit und du kannst mit ALLEM kommunizieren. Denn alles ist Energie und hat Frequenz.

 

So ist es auch, dass manche Klienten mit ihren verstorbenen Angehörigen in meine Praxis spazieren. Manche wissen es, einige nicht. Es kommt dann zu wunderbaren Gesprächen und vieles kann geklärt und verstanden werden. Auch ich weiß nicht alles über den Übertritt. Es gibt Dinge, die bleiben auch mir verborgen, aber einige Informationen möchte ich euch weitergeben. Es hilft euren Lieben bei ihrer eigenen Weiterentwicklung und Transformation.

 

Wenn jemand frisch von der Erde geht, physisch, ist meistens die Person immer noch da. Sie sieht alle, alles rund um sein Geschehen und der anwesenden Personen. Der Verstorbene nimmt alle Gedanken und Absichten wahr. Sieht deren Gefühle und Gedanken. Nach dem Austritt aus dem Körper benötigen einige erstmal Orientierung, bekommen jedoch in den meisten Fällen Unterstützung von „dem Team, das dafür zur Seite steht“.

Dann kommt die Phase der „Läuterung“. Alles muss angesehen werden was man verursachte und welche Auswirkungen es hatte. Alles wird neu beleuchtet, erkannt und verstanden aus einer anderen Perspektive. Es gibt keinen Schlaf. Auf dieser Ebene erschaffen die Menschen allein durch Gedanken. Bewegen sich dorthin, wo sie meinen gerade sein zu wollen um zu „sehen“, bei ihren Angehörige oder Freunden sein zu wollen. Scheinbar ist es so, dass diese Ebene solange „genutzt“ wird, bis alles erkannt und auch die trauernden Hinterbliebenen im physischen Leben loslassen konnten.

 

Schon in vergangener Zeit konnte ich immer wieder verstorbene Angehörige bei Menschen feststellen, die bei ihrer Arbeit und ihrem Alltag dabei waren. Ich merkte, dass sie mit Neugier anwesend waren, denn sie hatten keine Ahnung, was  Sohn oder Tochter das ganze Leben lang machte. Einer erzählte mir telepathisch, dass er gar nicht wüsste, was sein Sohn arbeite und ihn jetzt erst richtig kennenlerne. Ihre persönliche Art veränderte sich anfänglich nicht. Mein Vater zum Beispiel ist immer noch verbal genauso "goschert", wie er zu Lebzeiten war.

 

Ich weiß aus Gesprächen, dass es einigen Menschen nicht möglich ist weiter zu gehen, wenn monatelang oder jahrelang geweint oder getrauert wird, da diese Energie sie an den Erdenbereich, welcher niedriger schwingt, bindet. Stets bemühen sie sich ihre Trauernden zu beruhigen, mit ihnen zu kommunizieren, jedoch hält der lebende Mensch durch ein falsches Glaubensbild sich oft davon ab. Die Verstorbenen bitten um Vergebung, denn sie „wussten nicht“. Alles, was nicht in Liebe geschehen war, wird dir noch einmal gezeigt.

 

Ich persönlich denke, dass das ganz schön hart sein muss. Ich selbst hatte als 7jährige eine Nahtoderfahrung. Mir wurden in schnellen, kurzen Bildern alle Situationen vorgeführt, in denen ich nicht aus Liebe, reiner Absicht handelte oder mich verzagt fühlte, da ich nicht in meinem Urvertrauen war. Im Urvertrauen sein ist die absolute Liebeshingabe an das Leben.  Angebunden an mich selbst, meinem göttlichen Selbst. Wenn man dann schon einige Jahre am Buckel hat, kann da ganz schön viel zusammen kommen…

 

Weiteres erlebe ich, dass, wenn Verstorbene an Verletzungen oder Krankheiten sterben, Verbände tragen, sehr schnell feinstofflich-körperlich regenerieren. Die Meisten berichten mir, dass sie nicht alleine sind. Es gibt nach dem Übertritt „Helfer“ die sich anbieten, bei der Neuorientierung, der Heilung und des Verstehens. Jedoch nur bei denjenigen, die die Gefühlserfahrung des „alleine gelassen werdens“ nicht benötigen.

Wenn ich frage, ob es „die Hölle“ gibt, erklärt mir mein verstorbener Vater, dass es so etwas wie die Hölle schon gibt. Es ist eher ein Ort des Erlebens der eigenen düsteren Worte, Gedanken, Taten und deren Auswirkungen. Wenn du jemanden durch bewusste, schlechte Absicht Angst und Leid zufügtest, zu Lebzeiten nicht geläutert bist, vergeben hast und in Frieden,  dann benötigst du als Reflektion genau dieses Geschehen, in dem du so fühlen und erfarhen darfst, wie der absichtlich Geschädigte. Wenn Menschen für jemanden um Gnade bitten, kann es sein, dass diesem Wunsch stattgegeben wird, wenn die Bitte aus reinem Herzen kommt. Dann kann es für den Verstorbenen „sanfter“ von Statten gehen, sich zu reflektieren. Er wird "begnadigt". Flüche wie: “Fahre zur Hölle!“ können belastend für beide Seiten werden, jedoch gehört dies genauso zum Erfahrungsbereich. Alles wird durch uns selbst erschaffen. Durch Gedanken, Absichten, Handlungen und Gefühle.

 

Aber: Und ja, auch Zorn ist wichtig, wenn er da ist. Wir sind Menschen! Der Vergebungsprozess kann eine Zeit lang andauern. Aber bedenken wir, wenn wir jahrelang böse, negative Gedanken in uns tragen, schadet dies nicht nur anderen sondern auch uns selbst. Es hält uns in einer tiefen, dunklen Schwingung gehalten. Sollten man aus diesem Loch aus Zorn und Hass nicht rauskommen, hilft es als ersten Schritt, unsere negativen Gefühle an zu nehmen, dass sie da sind, berechtigt, in Ordnung. Du hast ja jeden Grund dafür. Sag ja zu dir selbst. Das hilft und bringt erste Ruhe in dich, da du zu DIR JA sagst. In weiterer Folge wird innere Heilungszeit benötigt bis letztendlich Friede möglich ist.

 

Heute, zu Allerheiligen, 1. November 2026, möchte ich dich an dein inneres Licht und deine Verstorbenen erinnern. Heute ist eine gute Gelegenheit mit deinen Angehörigen in Verbindung zu treten, wenn du magst. Sprich mit ihnen, so wie du es immer getan hast. Höre auf die kleinen Impulse in dir, auf deine inneren Ohren und fühle! Deine Angehörigen haben dir bestimmt auch einiges zu sagen! Schreibe es auf!

Es ist immer möglich in Kontakt zu treten. Vorausgesetzt, der Verstorbene will es auch.

 

Gute Gespräche!

Von Herzen

Daniela

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